Archiv für Sex Gesundheit

Behörden warnen vor Potenzpille

Bayerische Gesundheitsbehörden warnen vor dem Potenzmittel “Man Power”. Es enthalte eine nicht zugelassene chemische Substanz, die mit hohen Gesundheitsrisiken für den Konsumenten verbunden sei:

Es kann zu lebensbedrohenden Blutdruckabfällen kommen. Auf lange Sicht besitze die Substanz ein sehr hohes krebserregendes Potenzial. Als kurzfristige Nebenwirkungen werden Kopfschmerzen, Sehstörungen, Schwindel und Hautrötungen genannt.

Das Mittel ist verboten und wird, so die SZ Notiz, illegal in Erotikläden vertrieben.

Quelle: Fatale Potenzpille

Heute ist Weltmännertag!

Gut, manche Camgirls behaupten, bei ihnen wäre 365 Mal im Jahr Männertag. Wikipedia weiss aber ganz konkret den 3. November auszudeuten und zwar seit dem Jahr 2000. Damals hatte Schirmherr Michail Gorbatschow gemeinsam mit der Stadt Wien und den Männerärzten der Uni das Thema Gesundheit ins Bewusstsein heben wollen. Immerhin läge die Lebenserwartung, so die Veranstalter, von Männern immer noch 7 Jahre unter der von Frauen.

Was tun? Für die meisten Frauen gehört sie zur Routine: die jährliche Krebsvorsorge-Untersuchung steht aber auch Männern ab dem 45.sten Lebensjahr kostenlos zur Verfügung. Untersucht wird die Prostata, die äußeren Genitalorgane und die Haut. Wer den Weg zum Andrologen oder Männerarzt scheut, ein Tipp von meinem Frauenarzt: Einfach mal den eigenen Hausarzt fragen! Ein Allgemeinmediziner oder Internist kann die entsprechenden Untersuchungen nämlich ebenfalls vornehmen.

Bei Erektionsproblemen: Penispumpe bringt Spass im Bett zurück

Bei Erektionsproblemen bringe eine Penispumpe den Spass im Bett zurück. Das berichtet Rentner Dieter F. bei Bild.de und erklärt im Video Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten. Wer sich schnell über eine nebenwirkungsarme Methode informieren möchte, mag vielleicht vorbeischauen:

Hilfe bei Impotenz: Wenn Mann nicht kann – Eine Vakuum-Pumpe bringt den Spaß am Sex zurück

US-Studie besagt: Sex kann tödlich sein

Die Gefahr bestehe in der plötzlichen Intensität der Erregung, so die Wissenschaftler aus Boston, falls der Akteur körperliche Belastung nicht gewohnt sei. Nach dem Sex sei das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, 2,7-fach erhöht. Regelmässige Bewegung kann dem allerdings vorbeugen.

reuters.com

Geschlechtskrankheiten nicht verheimlichen, sondern anonym informieren

Mehr als 100.000 Menschen stecken sich jährlich in Holland an. Wer Partner darüber informieren will, dass er/sie möglicherweise eine Geschlechtskrankheit mitbekommen hat, kann dies seit dieser Woche anonym tun. Dadurch hofft man, die Infektionen eindämmen zu können.

dnews.de

Schlange stirbt nach Biss in Silikon-Busen

Model Orit Fox schmust mit einer Boa Constrictor vor laufender Kamera – die hats aber auf die hervorstehende Oberweite der Blondine abgesehen und schnappt zu. Wie express.de berichtet, stirbt die Schlange daraufhin an Silikonvergiftung.

Quelle: express.de

Schmerzmittel mögliche Ursache für Impotenz

Wer täglich Schmerzmittel einnimmt und das auch noch über einen längeren Zeitraum von mehr als 3 Monaten, kann möglicherweise Erektionsprobleme bekommen. Diesen Zusammenhang legt eine US-Studie nahe, die für ihre Untersuchung Daten von 82000 Männer ausgewertet haben.

Quelle: Quelle

Miefen erwünscht: Gestank fördert Safer Sex Praktiken

Wer üble Gerüche wahrnimmt, verhält sich vorsichtiger, das konnte ein Forscherteam der University of New Mexiko jetzt feststellen. Bei einer Versuchreihe setzten sie Freiweilige einem fauligen Gestank aus, der an Fäkalien oder verseuchtes Wasser erinnern sollte.

“Wurden die Teilnehmer dann nach ihren sexuellen Gewohnheiten gefragt, gaben sie sehr viel häufiger an, in Zukunft nur noch Geschlechtsverkehr mit Kondom praktizieren zu wollen, als ohne den Einfluss des Gestanks.”

Quelle: Riechforschung: Gestank fördert Safer Sex

Oralverkehr krebserregender als Rauchen

BERLIN – Ein Virus, das durch Oralsex übertragen wird, ist die Hauptursache für Kehlkopfkrebs bei den unter 50-Jährigen.

Das haben amerikanische Wissenschaftler nun eindeutig herausgefunden, berichtet die britische Dailymail. Sie warnen vor dem Humanen Papilloma-Virus (HPV), das durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen wird und in den letzten Jahrzehnten für einen deutlichen Anstieg der Anzahl oraler Krebserkrankungen gesorgt hat.

Ärzte raten dazu sowohl Jungen als auch Mädchen schon im jugendlichen Alter zu einer Impfung gegen das Virus, um eine Weiterverbreitung zu unterbinden.

HPV ist als Auslöser von gut 70 Prozent aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs bekannt . Seit 2008 werden Mädchen im Alter von 12 bis 13 Jahren in der Schule gegen das Virus geimpft. Krebs in Mund und Hals wurden früher vor allem bei älteren Männern diagnostiziert, die viel Alkohol tranken und starke Raucher waren. Heute findet man die gefährlichen Erkrankungen immer häufiger bei jungen Männern.

Immer mehr Erkrankungen auf das Virus zurückgeführt

Professor Maura Gillison von der Ohio State University in Columbus sagte, dass der sexuell übertragbare HP-Virus eine häufigere Ursache für Krebs sei, als Alkohol und Tabak.
“Von einem streng wissenschaftlichen Standpunkt aus wissen wir jedoch nicht genau, ob eine Impfung vor Infektionen mit HPV schützen kann. Aber wir sind optimistisch, dass es das wird.”

In Großbritannien steigt die Verbreitung von Kehlkopfkrebs deutlich an. In den USA haben sich die Zahlen von oralen Krebserkrankungen in den letzten 20 Jahren sogar verdoppelt. In Schweden vermutete man in den 1970ern, dass rund ein Viertel der Krebserkrankungen im Mundbereich auf HPV zurückzuführen sind. Heute geht man schon von rund 90 Prozent aus.

Oralverkehr birgt große Gefahr

“Wer mit dem HPV 16 infiziert wurde – dem Errregerstamm, der Krebs auslöst – hat ein 14-fach erhöhtes Risiko, an Mundrachenkrebs zu erkranken.“, sagt Gillison. Und sie fügt hinzu: “In engem Zusammenhang mit einer HPV-Infektion steht auch die Zahl der Sexualpartner, die man in seinem Leben hat und insbesondere die Zahl der Personen, mit denen man Oralverkehr hatte. Je höher diese Zahl, desto größer das Risiko einer oralen Infektion.“

Die meisten HPV-Infektionen haben übrigens keine Symptome und oft bedürfen die Erkrankten keiner Behandlung. Die Krebserkrankungen, die das Virus auslöst, sind jedoch gefährlich und verlaufen oft tödlich.

Quelle: dnews